Entscheidung
Entstehung
Vorgeschichte+Anfänge
Bandgeschichte
Bandmitglieder
Politische Meinung
Gesellschaftl. Engagement
Alte Helden+andere Idole
Der "wahre" Heino
Besondere Auftritte
Discographie
Quellennachweiß
Alte Helden

...und andere Idole

1991 wird für die „Hosen“ ein Traum war: Für ihre „Learning English-Lesson one“ – Platte hohlen sie sich 16 ihrer größten Idole ins Studio: Joey Ramone von den „Ramones“, Knox von „The Vibrators“, Nick Cash von „999“, Captain Sensible von „The Damned“, TV Smith von „The Adverts“, „The Flys“, „Eddie & The Hot Rods“, Gene October von „Chelsea“, „The Radio Stars“, Charlie Harper von den „UK Subs“, „Sham 69“, Wreckless Eric, Dick Manitoba von den „Dictators“, Johny Thunders von "Heartbreakers" und Ronald Biggs.

Aber nicht jeder dieser Künstler konnte ins Studio der „Hosen“ kommen, sondern die Hosen mussten auch zu den Künstlern. Mit Ronald Biggs nahmen sie den Hit „Carnival in Rio“ auf. Für die Aufnahmen sind sie zu ihm nach Brasilien geflogen. Das passende Video zu „Carnival in Rio“ drehten sie in Rio de Janero. Doch sie mussten sich dort eine neue Filmausrüstung besorgen, da ihre eigene beim Zoll beschlagnahmt wurde und sie die Ausrüstung nur durch viel Geld wieder bekommen hätten. Ronald Biggs feierte sein Geburtstag während die „Hosen“ bei ihm waren. Diese Geburtstagparty wird für die „Hosen“ zu einen der größten Ereignisse.
Auch mit Johnny Thunders von den „Heartbreakers“ nahmen sie ein letztes Mal das Stück „Born to loose“ auf. Drei Tage nach den Aufnahmen starb die Punklegende. Aber Johnny Thunders war schon längst Drogen abhängig geworden, was man ihm auch ansah, und hatte auch bei den Aufnahmen schon große Probleme sich bis zum Ende zu konzentrieren. Bei „Burn to loose“ hatte dann jeder Musiker eine Textzeile übernommen.

Campinos Mutter Jenny und Geoff Haslan (Ex-Velvet-Manager) geben zwischen den Songs einen Englischsprachkurs.

Die Hosen produzierten früher für die „Lurkers“ und die „Boys“ LPs. Deren Frontmänner haben dafür bei „Hosen“ LPs oder Konzerten mitgewirkt. Aber das wurde nie an die „große Glocke gehängt“.

Durch den guten Draht zu den „Lurkers“ und den „Boys“ kam alles erst ins Rollen. Jeder, der davon hörte und den sie fragten, war sofort Feuer und Flamme. Manche riefen auch ihre Freunde und Freundesfreunde an. Zum Schlussbild trafen jede Menge Alt-Punks im Londoner „Church“ - Studio zusammen.

Die meisten der „Legenden“ halten sich in der heutigen Zeit mit Gelegenheitsjobs über Wasser, doch wenn sie wieder in das Mikrofon schreien, sind sie wie früher. Aber natürlich gab es auch „Legenden“, die keine Zeit hatten. So zum Beispiel Johnny Rotten.

Obwohl kein großer Erfolg von der Platte erwartet wurde, war sie so erfolgreich, dass sie in Frankreich, England und Skandinavien auf Tour gingen.

Ein Jahr darauf gingen die „Hosen“ auf USA – Tour mit den „Ramones“.