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Alte Helden+andere Idole
Der "wahre" Heino
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für das Thema

Warum habe ich mich für das Thema entschieden?

Das erste Lied, was ich von den Toten Hosen je gehört habe, hieß „Eisgekühlter Bommerlunder“. Allein weil meine große Schwester und mein Vater die Hosen sehr gut fanden (und finden) und oft hörten, kam ich seitdem immer wieder mit ihrer Musik in Kontakt. Trotzdem mochte ich sie nicht so besonders. Hier und da war mal ein Lied, aber wirklich richtig gut fand ich sie nicht. Als dann mein Vater die „Reich und Sexy 2“ CD und DVD zum Geburtstag bekam und ich sie mit meinen Eltern schaute, bemerkte ich erst richtig, wie viel ich von ihnen kenne und vor allem wie gut ihre Musik ist. Da war ich auf einmal hin und weg.

Ich finde es sehr interessant, wie gut man die Entwicklung von vor über 25 Jahren bis jetzt verfolgen kann. In ihrer Vorband „ZK“ konnte keiner richtig sein Instrument beherrschen. Aber dadurch, dass sie sich, auch bei nur kleinen Erfolgen, nicht haben unterkriegen lassen, sind sie heutzutage eine der berühmtesten und meiner Meinung nach besten Bands Deutschlands.

Obwohl sie bis jetzt drei Schlagzeuger hatten, hat sich ihr Sound nicht großartig verändert. Wenn man sich ein Konzert anguckt, ob im Fernsehen oder real, merkt man, dass die Bühne ihr Leben ist, und dass es ihnen auch richtig Spaß macht.

Was ich auch sehr bei den „Hosen“ bewundere, ist, dass sie immer ihre Meinung sagen und vertreten. Das macht ja heutzutage kaum einer mehr, weil er sich der heutigen Zeit anpassen möchte. Viele andere Bands oder Künstler singen immer nur über Partys, aber beschäftigen sich nicht mit ernsthaften Themen, wie zum Beispiel Politik. Die „Hosen“ können sehr ernste Lieder machen, aber auch Witzige. Sie singen Englisch und Deutsch. Manche Texte finde ich sehr spannend, andere eindrucksvoll und lustig. Als ich zum ersten Mal das Lied „Nur zu Besuch“ gehört habe, fand ich das Lied sehr traurig, obwohl ich zunächst nicht den Sinn verstand. Als ich mich dann näher mit dem Text befasst hatte, fand ich heraus, dass es in dem Lied um Campinos verstorbene Mutter geht. Dass ist für mich ein gutes Beispiel, woran man erkennen kann, dass Campi sehr gute Liedtexte schreibt. Ich finde es bewundernswert, dass er seit über 25 Jahren wirklich sinnvolle und auch lustige Texte schreiben kann. Allerdings sind manche Texte auch sehr provokant. Das ist gerade das Interessante. Provokante Texte sind ein wichtiges Merkmal von den „Hosen“.

Was ich auch sehr Klasse finde, ist, dass sich die „Hosen“ bei Organisationen wie der Menschenrechtsorganisation „Pro Asyl“ oder bei der Tierschutzorganisation „PETA“ beteiligen. Hier haben sie sich 2002 nackt ablichten lassen, für die Kampagne „Lieber Nackt, als im Pelz“.

Seit dem ich die Hosen höre, habe ich mich auch mit Punk beschäftigt. Den Punk als Musikrichtung finde ich sehr cool, weil er richtig „reinkracht“ und es da nicht ständig Vorschriften gibt, sondern man so spielen kann, wie man will, egal ob man es kann oder nicht. Früher war es zumindest so, dass keiner richtig sein Instrument beherrschte. So wie die Urväter des Punk, die „Sex Pistols“.

Dem gegenüber würde ich die Musik der toten Hosen heutzutage aber als ausgereift und intelligent bezeichnen.

Aus diesen Gründen habe ich als Thema für meine Jahresarbeit gewählt:

Der Punk: Erklärt an den Bands „Sex Pistols“ und „Die Toten Hosen“